{"id":841,"date":"2008-04-17T12:23:09","date_gmt":"2008-04-17T11:23:09","guid":{"rendered":"http:\/\/kg-bpolamt-frankfurt.gdp-bundespolizei.de\/2008\/04\/17\/senioren-info-april-2008\/"},"modified":"2008-04-17T12:23:09","modified_gmt":"2008-04-17T11:23:09","slug":"senioren-info-april-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kg-frankfurt.gdpbundespolizeikoblenz.de\/?p=841","title":{"rendered":"Senioren-Info April 2008"},"content":{"rendered":"<p><em><strong><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.seniorengruppe.gdp-bundespolizei.de\/wp-content\/uploads\/2007\/03\/elmar-lipsky.jpg\" title=\"elmar-lipsky.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"147\" src=\"http:\/\/www.seniorengruppe.gdp-bundespolizei.de\/wp-content\/uploads\/2007\/03\/elmar-lipsky.jpg\" alt=\"elmar-lipsky.jpg\" height=\"169\" id=\"image17\" \/><\/a>Liebe Kolleginnen und Kollegen<\/strong><\/em>,<br \/>\ndie Winterzeit \u2013 d.h. die Zeit von K\u00e4lte und Dunkelheit \u2013 ist zumindest kalender m\u00e4\u00dfig beendet. Ist sie das aber auch f\u00fcr uns, die \u201eRuhest\u00e4ndler\u201c und f\u00fcr unsere noch \u201eaktiven\u201c Angeh\u00f6rigen der Bundespolizei? Die Zukunft wird es zeigen. Die Rentenempf\u00e4nger werden mit rund 1,1% \u201eSteigerung\u201c begl\u00fcckt und k\u00f6nnen damit noch nicht einmal die Erh\u00f6hung der Pflegeversicherung und die Inflationsrate auffangen. F\u00fcr den \u201eEckrentner\u201c mit ungef\u00e4hr 1130 \u20ac bedeutet das ca. 13 \u20ac im Monat, das wird bestimmt zu einem wahren \u201eKonsumrausch\u201c f\u00fchren. Wie Hohn nehmen sich dem gegen\u00fcber die Erh\u00f6hung der Di\u00e4ten im Bundestag und Worte einer ehemaligen F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit aus: \u201eWir werden die Leistungen des Staates k\u00fcrzen, Opfer von jedem Einzelnen erwarten und Eigeninitiative fordern!\u201c<!--more--><br \/>\nWir haben Jahrzehnte hart gearbeitet, haben nie Tausende von W\u00e4hlern belogen und trotzdem wird das Realeinkommen immer weniger. Allein die Einnahmendifferenz aus der Mehrwertsteuer auf Grund der derzeitigen in die H\u00f6he gepuschten Spritpreise sind ein Vielfaches der Rentenerh\u00f6hung. Danke f\u00fcr die gro\u00dfz\u00fcgige Rentenerh\u00f6hung! Ob die vorgesehenen \u201ePflegest\u00fctzpunkte\u201c mit 60 Millionen Euro Anschubfinanzierung in der Realit\u00e4t eine echte Verbesserung f\u00fcr die Pflegebed\u00fcrftigen bringen oder nur neue \u201eVerwaltungsstrukturen\u201c entstehen, muss die Zukunft zeigen. Ab 01.07.08 soll die Reform in Kraft treten.<\/p>\n<p><a id=\"more-46\"><\/a><\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.seniorengruppe.gdp-bundespolizei.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/img_0021.jpg\" title=\"img_0021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"188\" src=\"http:\/\/www.seniorengruppe.gdp-bundespolizei.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/img_0021.jpg\" alt=\"img_0021.jpg\" height=\"141\" id=\"image43\" \/><\/a>An der \u201eTariffront\u201c wurde hart gek\u00e4mpft. Die konsequente Arbeit der Kolleginnen und Kollegen vor Ort, durch ihre Entschlossenheit bei den Demonstrationen und Warnstreiks und durch harte Verhandlungsarbeit in den letzten Wochen und Tagen haben ein gutes Ergebnis gebracht. Das erreichte Ergebnis soll auch f\u00fcr den Beamtenbereich \u00fcbernommen werden. Gespannt darf man sein, wie die Erh\u00f6hung der Versorgungsbez\u00fcge aussehen werden (s.a. nachfolgenden Beitrag).<\/p>\n<p>Mit Inkrafttreten der Neuorganisation der Bundespolizei zum 01.03.08 begann auch f\u00fcr unsere GdP die Umstrukturierung. Die neuen Direktionsgruppen l\u00f6sen die bisherigen Bezirksgruppen ab. Bis zum 01.07.08 sollen die Neugliederungsma\u00dfnahmen abgeschlossen sein. Im Zuge dieser Umgliederungen werden auch neue Kreisgruppen entstehen, die vielleicht einen Wechsel in eine andere Kreisgruppe erforderlich machen k\u00f6nnen. Grunds\u00e4tzlich bleibt aber, das jeder Mitglied in der Kreisgruppe werden kann, die ihm am \u201en\u00e4chsten\u201c steht. Sobald die neue Struktur steht, wird eine entsprechende Ver\u00f6ffentlichung erfolgen. Die Strukturen der Personengruppen bleiben zun\u00e4chst unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Hier nun noch drei Bitten:<br \/>\n&#8211; Grunds\u00e4tzlich hat auch jedes Mitglied in der Freistellungsphase vor dem<br \/>\n\u201eRuhestand\u201c Anspruch auf die Senioreninfo.<br \/>\n&#8211; Immer wieder werden aber \u201eAnspruchsberechtigte\u201c nicht im Verteiler ber\u00fccksichtigt,<br \/>\naus welchen Gr\u00fcnden auch immer.<br \/>\n&#8211; Wer also solche Kollegen kennt, bitte Name und Adresse weiter an den Vorstand<br \/>\ngeben.<br \/>\nF\u00fcr den Herbst 2009 ist der n\u00e4chste Bezirksseniorendelegiertentag mit Neuwahlen angedacht\/geplant. Aktive Senioren\/Seniorinnen sind immer gesucht.<br \/>\n\u00dcber das eine oder andere Echo zu unserer Arbeit w\u00fcrde nicht nur ich mich freuen.<br \/>\nGl\u00fcck auf!<br \/>\nEuer <em><strong>Elmar Lipsky <\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Sp\u00fcrbare Einkommensverbesserungen f\u00fcr aktive Arbeitnehmer und deren Auswirkungen auf die Renten- und Pensionsbez\u00fcge<\/strong><\/p>\n<p>Den \u00d6D-Gewerkschaften ist Ende M\u00e4rz 2008 im Interesse ihrer Mitglieder in der sechsten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen ein \u00e4u\u00dferst moderater Tarifabschluss gelungen. In der Folge wird der prozentuale Ansatz der Lohnrunde f\u00fcr die Jahre 2008 \/ 2009 von insgesamt 5,9 Prozent auch nicht ohne Auswirkung auf die zuk\u00fcnftige H\u00f6he der Beamtenpensionen bleiben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend bei den Rentnern Erh\u00f6hungen, so bestimmt es die Automatik der Rentenformeln, nur mit steigenden Nettol\u00f6hnen insgesamt in Deutschland m\u00f6glich werden, richten sich grunds\u00e4tzlich die Pensionserh\u00f6hungen nach dem Plus, welches f\u00fcr die aktiven Bundesbeamten der Bez\u00fcgeanstieg (abz\u00fcglich D\u00e4mpfungsfaktor von 0,54 Prozentpunkten) jeweils ausmachen wird. Zumindest sieht die derzeitige Gesetzeslage diesen Folgeschritt so vor. Bekanntlich hat ja die Politik im Interesse von ca. 20 Millionen Rentnerinnen und Rentnern die Erh\u00f6hungen f\u00fcr das Jahr 2008 und 2009 bereits beschlossen. Demnach werden deren Altersbez\u00fcge ab jeweils 1. Juli 2008 um 1,1 % und im kommenden Jahr 2009 sogar um ca. 2 % ansteigen. Ob dabei mit der Rentenformel getrickst oder Wahlgeschenke versprochen werden, sollte den Rentnern kein Kopfzerbrechen bereiten. Wichtig ist, dass endlich auch bei den Rentnern der Kaufkraftverlust ein wenig ausgeglichen wird.<\/p>\n<p>Die 170.000 pensionierten Bundesbeamten m\u00fcssen jetzt noch darauf vertrauen, was der Gesetzgeber den aktiven Bundesbeamten aufgrund des guten Tarifabschlusses f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst prozentual zukommen l\u00e4sst. Die GdP geht von einer zeit- und inhaltsgleichen \u00dcbertragung des Tarifverhandlungsergebnisses auch auf den aktiven Beamtenbereich aus. Eine entsprechende Ank\u00fcndigung hat der Bundesinnenminister Dr. Sch\u00e4uble am Rande der Verhandlungsrunde 2008 in Potsdam verlauten lassen.<\/p>\n<p>Sollte deshalb das Tarifergebnis im Prozentansatz f\u00fcr 2008 von 3,1 % auf den aktiven Beamtenbereich \u00fcbertragen werden, w\u00fcrde ein prozentualer Anteil (abz\u00fcglich D\u00e4mpfungsfaktor von 0,54 Prozentpunkten) von ca. 2,5 % als Pensionserh\u00f6hung anfallen. Eine gleiche Berechnung w\u00e4re f\u00fcr die Erh\u00f6hung im Jahr 2009 sodann ebenfalls anzustellen.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle Interessierten hier das Tarifergebnis 2008\/2009 (Bund) mit seinen wesentlichen Inhalten:<\/p>\n<p>1. lineare Erh\u00f6hung<br \/>\n\u00b7 ab 01.01.2008: 50 Euro Sockelbetrag und eine lineare Anhebung der Tabellenwerte um 3,1 %<br \/>\n\u00b7 ab 01.01.2009: lineare Anhebung der Tabellenwerte um 2,8 %<\/p>\n<p>2. Einmalzahlung<br \/>\n01.01.2009: 225 Euro f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten<\/p>\n<p>3. Arbeitszeit ab 01.07.2008<br \/>\n39 Stunden\/Woche f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten (West) von Bund und Kommunen unter<br \/>\nAufhebung\/Anpassung der landesspezifischen Regelungen zur Arbeitszeit<\/p>\n<p>4. \u00dcberleitungsrecht<br \/>\nDer Besitzstand f\u00fcr vor dem 01. Oktober 2005 begonnene Bew\u00e4hrungs- und<br \/>\nZeitaufstiege wird bis zum 31.12.2009 verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>5. Restanten<br \/>\nDie Restanten treten entsprechend dem Einigungsstand der Tarifvertragsparteien<br \/>\nzum 01. Juli 2008 in Kraft<\/p>\n<p>6. Angleichung Ost (nur Bund)<br \/>\n100 % f\u00fcr die Entgeltgruppen 10 bis 15 ab 01.04.2008 (f\u00fcr die Entgeltgruppen<br \/>\n1 bis 9 ab 01.01.2008). Dies gilt auch f\u00fcr die sonstigen Entgeltbestandteile.<\/p>\n<p>7. Laufzeit<br \/>\n01.01.2008 bis 31.12.2009<\/p>\n<p>Nach den letzten drei bis vier Nullrunden haben nunmehr alle aktiven Arbeitnehmer und Bundesbeamten und selbstverst\u00e4ndlich auch die Pension\u00e4re und Rentner diese Einkommenszuw\u00e4chse mehr als verdient. Diese Zielrichtung wird von der GdP auch in Zukunft weiter verfolgt werden. Deshalb machen wir nochmals deutlich: es gibt gute Gr\u00fcnde, Mitglied in der GdP zu bleiben.<br \/>\nBerichterstatter: Seniorenvorstandsmitglied <em><strong>Wolfgang Kubik<\/strong><\/em>, L\u00fcbeck<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"129\" src=\"http:\/\/www.seniorengruppe.gdp-bundespolizei.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/stern.gif\" alt=\"stern.gif\" height=\"128\" id=\"image45\" \/>Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Praxisgeb\u00fchr<\/strong><br \/>\nBeihilfek\u00fcrzung durch \u201ePraxisgeb\u00fchr\u201c rechtswidrig<br \/>\nHilden. Es gibt neue Bewegung im Streit um die Zul\u00e4ssigkeit von Beihilfek\u00fcrzungen durch Einbehalt von 10 Euro pro Quartal. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat in einem aktuellen Urteil vom 12. November 2007 (Az.: 1 A 995\/06) festgestellt, dass die K\u00fcrzung der zu gew\u00e4hrenden Beihilfe um einen Quartalsbetrag von 10 Euro pro beihilfeberechtigtem Erwachsenen unrechtm\u00e4\u00dfig ist. Dabei stand nicht im Vordergrund, dass die Beihilfevorschriften des Bundes nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17.06.2004 (Az.: 2 C 50\/02) ohnehin nur noch in einer \u00dcbergangszeit gelten d\u00fcrfen und die Beihilfe zuk\u00fcnftig gesetzlich zu regeln ist.<\/p>\n<p>Das OVG NRW stellt vielmehr darauf ab, das die finanziellen Belastungen durch die \u201ePraxisgeb\u00fchr\u201c eben nicht ohne weiteres als nur \u201egeringf\u00fcgig\u201c anzusehen sind und damit f\u00fcrsorgewidrig. Vor allem dann, wenn von der Beihilfe f\u00fcr Ehepartner und vollj\u00e4hrige Kinder ebenfalls \u201ePraxisgeb\u00fchr\u201c einbehalten wird, ist die bisher gerichtlich best\u00e4tigte \u201eBagatellgrenze\u201c \u2013 vor allem f\u00fcr Beamte in niedrigen Besoldungsgruppen &#8211; \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>Das Oberverwaltungsgericht hat aber, und das ist neu, vor allem darauf abgestellt, dass die Beihilfek\u00fcrzung ja nicht isoliert betrachtet werden kann. Hinzu kommen n\u00e4mlich weitere Einschnitte in die Alimentation wie die Streichung des Urlaubsgeldes, die K\u00fcrzung des Weihnachtsgeldes und auch weitere Leistungsverschlechterungen bei der Beihilfe. Die den Beamten so zugemuteten Einkommensk\u00fcrzungen h\u00e4tten damit nach Gerichts\u00fcberzeugung einen erheblichen Umfang erreicht. Die Besoldung bewegt sich gegenw\u00e4rtig nur noch am Rande des Amtsangemessenen. Daher k\u00f6nne der Dienstherr seine Beamten nicht noch darauf verweisen, die Minderung der Beihilfe um eine fiktive \u201ePraxisgeb\u00fchr\u201c auch noch aus den gek\u00fcrzten Bez\u00fcgen zahlen zu sollen.<\/p>\n<p>Verst\u00e4ndlich formuliert: die Sparorgien des Bundes an seinen Beamten haben den zumutbaren Rahmen \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>Das Gericht will einer \u201eSalamitaktik\u201c vorbeugen, dass in einer Kette von st\u00e4ndigen kleinen Schritten den Beamten immer mehr Belastungen auferlegt werden, ohne dass ihre Bez\u00fcge entsprechend steigen w\u00fcrden. Der Dienstherr sei daher aufgefordert, sich \u00fcber die Auswirkungen seiner K\u00fcrzungen im Gesamtgef\u00fcge von Eigenvorsorge, Beihilfe und verf\u00fcgbarem Einkommen (Alimentation) klar zu werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskr\u00e4ftig. Die Revision beim Bundesverwaltungsgericht ist zugelassen. Inzwischen wurde die Revision auch eingelegt. Gleichwohl war zu erwarten, dass eine sehr gro\u00dfe Zahl von Beihilfeempf\u00e4ngern Widerspr\u00fcche gegen ihre Beihilfebescheide einlegen wird. Der Vorsitzende des Bundespolizei-Hauptpersonalrates, Sven H\u00fcber, hatte das Bundesministerium des Innern aufgefordert anzuordnen, dass von Amts wegen eine Widerspruchsbescheidung ausgesetzt wird. Dies w\u00fcrde auch unn\u00f6tigen Verwaltungsaufwand ersparen. (sh)<\/p>\n<p>Darauf erging das folgende Rundschreiben des BMI (Az. D 15-213 112-5\/1) vom 12. Februar 2008 zum o.a. Urteil an die Oberste Bundesbeh\u00f6rden<\/p>\n<p>\u201eIch bitte die Beihilfeberechtigten dar\u00fcber zu unterrichten, dass, soweit das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Nordrhein-Westfalen vom 12. November 2007 (AZ: 1 A 995\/06) durch das Bundesverwaltungsgericht wider Erwarten best\u00e4tigt werden sollte, der Eigenbehalt nach \u00a7 12 Abs. 1 Satz 2 der Beihilfevorschriften des Bundes (BhV) ab dem Zeitpunkt der Urteilsverk\u00fcndung durch das Oberverwaltungsgericht in den F\u00e4llen r\u00fcckwirkend erstattet wird, in denen der Eigenbehalt in Abzug gebracht wurde. Die Erstattung kann unabh\u00e4ngig davon erfolgen, ob vorher der Rechtsweg bestritten wurde oder nicht. Einer vorl\u00e4ufigen Beihilfebescheiderteilung, in denen der Eigenbehalt nach \u00a7 12 Abs. 1 Satz 2 BhV in Abzug gebracht wurde oder des Ruhens diesbez\u00fcglicher Widerspr\u00fcche bedarf es daher nicht mehr. Eingelegte Widerspr\u00fcche sollten unter Hinweis der o. g. Erstattungsregelung beschieden werden. Ungeachtet dessen bleibt es bei meiner Auffassung, dass das Bundesministerium des Innern davon ausgeht, dass das Bundesverwaltungsgericht die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Regelung des \u00a7 12 Abs. 1 Satz 2 BhV best\u00e4tigen wird.\u201c<\/p>\n<p>In den Beihilfebescheiden wird seit Februar 2008 vermerkt:<br \/>\n\u201eHinweis zum Eigenbehalt nach \u00a7 12 Abs. 1 Satz 2 BhV (Abzug der sog. Praxisgeb\u00fchr)<\/p>\n<p>Das Oberverwaltungsgericht (OVG) f\u00fcr das Land Nordrhein-Westfalen in M\u00fcnster hat mit Urteil vom 12. November 2007 den Abzug des Eigenbehalts (sog. Praxisgeb\u00fchr) nach \u00a7 12 Abs. 1 Satz 2 der Beihilfevorschriften des Bundes (BhV) f\u00fcr rechtswidrig erkl\u00e4rt. Vor dem Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) ist diesbez\u00fcglich ein Revisionsverfahren anh\u00e4ngig. Das Bundesministerium des Innern geht davon aus, dass das BVerwG die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des Abzugs der sog. Praxisgeb\u00fchr nicht best\u00e4tigen wird. Sollte das Urteil des OVG M\u00fcnster durch das BVerwG jedoch wider Erwarten best\u00e4tigt werden, wird die sog. Praxisgeb\u00fchr ab dem Zeitpunkt der Urteilsverk\u00fcndung durch das OVG M\u00fcnster r\u00fcckwirkend erstattet. Die Erstattung ist unabh\u00e4ngig davon, ob gegen die Beihilfebescheide, in denen der Eigenanteil in Abzug gebracht wurde, ab dem 12. November 2007 der Rechtsweg bestritten wurde oder nicht. Das Einlegen eines Widerspruchs gegen den Abzug der sog. Praxisgeb\u00fchr zur Rechtswahrung ist insoweit nicht mehr erforderlich.\u201c<\/p>\n<p>Berichterstatter: Seniorenvorstandsmitglied <em><strong>Siegfried Dienstbeck<\/strong><\/em>, Rosenheim<\/p>\n<p><strong>Zuzahlungsbefreiung f\u00fcr bestimmte Medikamente<\/strong><\/p>\n<p>Bislang haben sich die Beihilfestellen geweigert, die Zuzahlungsbefreiung f\u00fcr bestimmte Medikamente analog der GKV, wegen fehlender Regelung in den Beihilferichtlinien, anzuerkennen und auf einen Abzug des Eigenbehaltes zu verzichten.<br \/>\nVon einem Kollegen haben wir nun erfahren, dass die Beihilfestelle, nach Einspruch des Kollegen, auf den Abzug des Eigenbehaltes bei einem zuzahlungsfreien Medikament verzichtet hat!!! Im Entwurf einer neuen Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) ist die Zuzahlung f\u00fcr Medikamente analog der GKV geregelt. Das hei\u00dft, kein Abzug bei zuzahlungsbefreiten Medikamenten! Bis zur Inkraftsetzung der BBhV sollte auf dem Beihilfeantrag, wenn ein Beleg mit zuzahlungsfreiem Medikament eingereicht wird, ein Vermerk angebracht werden. z. B. Beleg Nr.: \u2026 zuzahlungsfreies Medikament gem. Liste GKV. Ob ein Medikament zuzahlungsfrei ist, erf\u00e4hrt man am einfachsten bei der Apotheke. Wenn trotzdem ein Abzug erfolgt, dann sollte Widerspruch eingelegt werden mit dem Hinweis auf die GKV und die kommende Regelung in der BBhV. Auf die Reaktion der Beihilfestellen d\u00fcrfen wir alle gespannt sein.<\/p>\n<p>Berichterstatter: Seniorenvorstandsmitglied <em><strong>Siegfried Dienstbeck<\/strong><\/em>, Rosenheim<\/p>\n<p><em><strong>Gedanken zur Betreuung und Pflege im Alter<\/strong><\/em><br \/>\n(zusammengestellt aus Presseberichten)<\/p>\n<p>Etwa 70 bis 80 Prozent der \u00e4lteren pflegebed\u00fcrftigen Menschen werden zu Hause versorgt. Es sind vor allem die Ehefrauen, T\u00f6chter und Schwiegert\u00f6chter, die diese Aufgabe \u00fcbernehmen, oft unter erheblichem Einsatz von Kr\u00e4ften und Zeit. Eine Enquete-Kommission \u201eDemographischer Wandel\u201c stellte fest:<br \/>\nNach realistischen Sch\u00e4tzungen wird der Anteil von zeitlebens kinderlosen Frauen zuk\u00fcnftig auf bis zu 30 % im Jahre 2030 steigen. Sinkende Geburtenzahlen, das bereits heute sichtbare Br\u00fcchigwerden der ehelichen und au\u00dferehelichen Beziehungen f\u00fchren dazu, dass die famili\u00e4ren Netze kleiner werden. Zuk\u00fcnftig werden den alten Menschen daher immer weniger innerfamili\u00e4re Hilfe \u2013 und Unterst\u00fctzungspotentiale zur Verf\u00fcgung stehen.<br \/>\nUm so dringlicher ist es, rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen f\u00fcr eine Verbesserung der au\u00dferh\u00e4uslichen gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung im Alter zu schaffen.<\/p>\n<p>Die guten alten Zeiten<br \/>\nW\u00fcnscht man sich die Pflege der alten Zeiten zur\u00fcck?<br \/>\nUnseren Vorfahren ging es als \u00e4lteren Menschen besser als uns heute. Sie waren Teil einer aus mehreren Generationen bestehenden Gro\u00dffamilie, in der sie ihren selbstverst\u00e4ndlichen Platz hatten und bis zu ihrem Tod umsorgt wurden.<br \/>\nSo jedenfalls lautet eine weit verbreitete und sich hartn\u00e4ckig haltende Vorstellung. Sie bedarf freilich einer gr\u00fcndlichen Korrektur: Die viel zitierte \u201evorindustrielle Gro\u00dffamilie\u201c ist ein Mythos, die mit ihr verbundene Vorstellung von der Geborgenheit, vom harmonischen Zusammenleben mehrerer Generationen in fr\u00fcheren Gesellschaften ebenso. Familienhistoriker versuchen, uns seit Jahren mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass alte Menschen auch fr\u00fcher h\u00e4ufig allein und nicht selten in materieller Armut lebten, dass Ehepaare nur in Ausnahmef\u00e4llen gemeinsam alt wurden und vor allem Witwen im Alter einer deutlichen Verschlechterung ihrer Lebensumst\u00e4nde entgegensahen.<\/p>\n<p>Wer nach g\u00fcnstigen Voraussetzungen f\u00fcr famili\u00e4res Zusammenleben und Betreuungsleistungen sucht, muss in die Gegenwart schauen. W\u00e4hrend noch vor 50 bis 60 Jahren \u00e4u\u00dferst selten ein Kind seine vier Gro\u00dfeltern kennen gelernt hatte, erlebt schon heute fast jedes Kind alle seine vier Gro\u00dfeltern und oft auch noch ein oder zwei Urgro\u00dfeltern dazu. \u00dcber 60 j\u00e4hrige, die sowohl einen lebenden Eltern- bzw. Schwiegerelternteil haben und gleichzeitig eigene Enkel heranwachsen sehen, sind keine Seltenheit.<\/p>\n<p>Wer pflegt uns nun im Alter?<br \/>\n-Generationenbegegnung in helfenden Berufen \u2013<br \/>\n99 Prozent der Jugendlichen nennen an erster Stelle der f\u00fcr sie wichtigsten Bedingungen beruflicher T\u00e4tigkeit, ihr Beruf m\u00fcsse \u201eSpa\u00df machen\u201c, und 88 % w\u00fcnschen sich \u201eviel Kontakt mit Menschen\u201c. Aber ausschlie\u00dflich M\u00e4dchen favorisieren Heil, Pflege- und Sozialberufe.<\/p>\n<p>Oft sind aktive und gegl\u00fcckte Gro\u00dfeltern \u2013 Enkel \u2013 Beziehungen Hintergrund f\u00fcr die Berufsentscheidung. Immer mehr Jugendliche wollen in ihrer Freizeit keine sozialen Verpflichtungen eingehen. Wie hoch steht die Verantwortung f\u00fcr den Mitmenschen im Kurs? Kann durch \u00e4u\u00dfere Einflussnahme eine Motivation f\u00fcr eine solche T\u00e4tigkeit erworben werden? Studien best\u00e4tigen, dass alte Menschen den mit ihrer Betreuung Befassten gro\u00dfe Anerkennung zollen. In der Aus\u00fcbung des Berufes \u201eAltenpflegerin\u201c \u00fcberwiegen die Motive aus innerer Neigung wie etwa: \u201eDie Arbeit mit alten Menschen macht mir Spa\u00df\u201c.<\/p>\n<p>Berichterstatter: Seniorenvorstandsmitglied <em><strong>Wolfgang Oehler<\/strong><\/em>, Koblenz<br \/>\n<strong>Informationen &#8211; Wissenswertes<\/strong><br \/>\nInfo-Angebote des Bundesministeriums f\u00fcr Gesundheit (BMG)<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.seniorengruppe.gdp-bundespolizei.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/telefon_pic.jpg\" title=\"telefon_pic.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"112\" src=\"http:\/\/www.seniorengruppe.gdp-bundespolizei.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/telefon_pic.jpg\" alt=\"telefon_pic.jpg\" height=\"84\" id=\"image36\" \/><\/a>B\u00fcrgertelefon<br \/>\nDas B\u00fcrgertelefon des Bundesministeriums f\u00fcr Gesundheit erreichen Sie Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 18 Uhr Freitag zwischen 8 und 12 Uhr. Festpreis 14 Ct\/Min,<br \/>\nabweichende Preise aus den Mobilfunknetzen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Fragen zum Versicherungsschutz 018 05\/99 66-01<\/p>\n<p>Fragen zu Krankenversicherung 01805\/9966-02<\/p>\n<p>Fragen zu Pflegeversicherung 01805\/9966-03<\/p>\n<p>Fragen zur gesundheitlichen Pr\u00e4vention 01805\/9966-09<\/p>\n<p>Schreibtelefon 01805\/9966-07<\/p>\n<p>Geb\u00e4rdentelefon 018 05\/9966-06<\/p>\n<p>Newsletter<br \/>\nDer BMG-Newsletter enth\u00e4lt Neuigkeiten und Informationen rund um die Themen Gesundheit, Pflege und gesundheitliche Pr\u00e4vention und wird Ihnen alle 14 Tage per E-Mail zugesandt. Sie finden das Anmeldeformular unter:<br \/>\n<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.bmg.bund.de\/cln_041\/nn_600138\/DE\/Serviceangebote\/E-Mail-Abo\/Allgemein\/e-mail-abo-node.html__nnn=true\"><font color=\"#23a13e\">www.bmg-newsletter.de<\/font><\/a><\/p>\n<p>Publikationsverzeichnis<br \/>\nDas Publikationsverzeichnis des Bundesministeriums f\u00fcr Gesundheit k\u00f6nnen Sie unter Angabe der Bestellnummer BMG-G-07014 per E-Mail anfordern:<br \/>\npublikationen@bundesregierung.de<br \/>\nGesundheitspolitische Informationen<br \/>\nDie Gesundheitspolitischen Informationen erscheinen alle zwei Monate und Behandeln Themen aus den Bereichen Gesundheit, Pflege und Pr\u00e4vention. Die kostenlose Publikation wird Ihnen per Post zugesandt. Abonnement unter:<br \/>\n<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.bmg.bund.de\/cln_041\/nn_600122\/de\/publikationen\/gpi-warenkorb\/gpi-node,param=.html__nnn=true\"><font color=\"#23a13e\">www.bmg-gpi.de<\/font><\/a><\/p>\n<p>Internetportale<\/p>\n<p>Aktuelle Informationen des Bundesministeriums f\u00fcr Gesundheit finden Sie unter: <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.bmg.bund.de\/cln_040\/DE\/Home\/homepage__node.html__nnn=true\"><font color=\"#23a13e\">www.bmg.bund.de<\/font><\/a><\/p>\n<p>Aktuelle Informationen zu allen Themen der Gesundheitsreform finden Sie unter:<br \/>\n<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.die-gesundheitsreform.de\/index.html\"><font color=\"#23a13e\">www.die-gesundheitsreform.de<\/font><\/a><\/p>\n<p>Aktuelle Informationen zur elektronischen Gesundheitskarte finden Sie unter:<br \/>\n<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.die-gesundheitskarte.de\/\"><font color=\"#23a13e\">www.die-gesundheitskarte.de<\/font><\/a><\/p>\n<p>Aktuelle Informationen zur Kampagne \u201eBewegung und Gesundheit\u201c finden Sie unter:<br \/>\n<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.die-praevention.de\/\"><font color=\"#23a13e\">www.die-praevention.de<\/font><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Winterzeit \u2013 d.h. die Zeit von K\u00e4lte und Dunkelheit \u2013 ist zumindest kalender m\u00e4\u00dfig beendet. 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